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Er ist auferstanden!

Und alles neu macht Ostern!

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu Christi.

Was das bedeutet, wird in der österlichen Liturgie auf verschiedene Weise beleuchtet. Ein Aspekt kommt in den Gebeten am Ostersonntag zum Ausdruck: Neuwerdung.

Nachdem wir die Fastenzeit als eine Zeit der Umkehr, der Busse und der Vertiefung unseres Glaubens begangen haben, markiert Ostern jenes Ereignis, das ins Neue hinüberweist.

Durch das Osterereignis wird von Gott her alles neu geschaffen: «Schaffe uns neu durch deinen Geist, damit auch wir auferstehen und im Licht des Lebens wandeln», heisst es im Tagesgebet. Das Neue wird uns also von Gott geschenkt – so bitten wir – mit dem Ziel, dass sich unser ganzes Leben neu wandelt, dass wir auferstehen. Eine Bewegung also, die von unten nach oben zu etwas Neuem führt.

Das gilt aber nicht nur für uns als Individuen, sondern für die ganze Kirche, die ganze Gemeinschaft. Im Gabengebet bitten wir um Annahme von Brot und Wein «für das Opfer, durch das deine Kirche auf wunderbare Weise wiedergeboren und gestärkt wird.» Und im Schlussgebet heisst es dann: «Du hast deiner Kirche durch die österlichen Geheimnisse neues Leben geschenkt.» Es geht also um das Neuwerden für uns alle, das aber immer Geheimnis bleibt.

Der Neuanfang ist uns von Gott geschenkt und weil er von Gott kommt, bleibt er ein Stück weit geheimnisvoll, aber immer auf das neue Leben gerichtet. So macht Ostern alles neu!

Wir wünschen Ihnen die Erfahrung des Neuanfangs in österlicher Freude. Möge Gott Sie reich beschenken und segnen zum neuen Leben hin. Frohe Ostern!

Joël Eschmann, Leitender Priester und Carsten Mumbauer, Gemeindeleiter

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